Ein Großbrand forderte am späten Nachmittag des 18.03.2026 viele Einsatzkräfte gleich mehrerer Hilfsorganisationen.
Gemeldet wurde ein Brand auf einem Recyclinghof in Zeulenroda. Kurz nach dem Erstalarm wurden Kräfte unserer Wehr nachgefordert. Bereits auf Anfahrt konnte ab dem Ortsausgang Hohenleuben eine tiefschwarze Rauchsäule gesichtet werden. Dies ließ nichts Gutes erahnen.
An der Einsatzstelle angekommen, unterstützte unsere Führungsunterstützungsgruppe den Einsatzleiter. So wurde durch die Gruppe, bestehend aus Kameraden aus den Feuerwehren Wildetaube sowie Hohenleuben, aufgrund der Größe des Einsatzes verschiedene Abschnitte gebildet. Hier wurden zur besseren Koordination entsprechende Funkrufgruppen festgelegt. Parallel dazu starten die Kameraden aus Wildetaube mit dem Lagefilm. Weitere Kameraden unserer Feuerwehr fragten inzwischen die Wetterdaten ab. So konnte bereits in der ersten Phase recht schnell die Ausbreitung des Rauches berechnet und weitere Schritte eingeleitet werden.
Im weiteren Verlauf wurde die Drohneneinheit nachalarmiert. Diese forderte der Einsatzleiter direkt nach Eintreffen der Hohenleubener Unterstützungsgruppe an. Dies zeigte sich im weiteren Einsatzverlauf als sehr gute Idee. So konnte die Drohneneinheit im bis Dato nicht abschätzbaren Einsatzverlauf sehr gut die Arbeit von oben koordinieren.
Neben Luftbildaufnahmen, der ständigen Überwachung per Wärmebildkamera auf Ausbreitung und Gefahrenschwerpunkte, konnte so im Laufe des Donnerstags und Freitags das Restablöschen gezielt gesteuert werden. Hier machte sich der Einsatz der ebenfalls mit dem GTLF alarmierten Feuerwehr Pausa bezahlt.
Um 18:34 Uhr erfolgte die Alarmierung des Gerätewagen-Messtechnik nach Zeulenroda. Aufgrund der vom Deutschen Wetterdienst gelieferten Wetterdaten wurde dieser mit dem CBRN Erkundungskraftwagen aus Münchenbernsdorf mit Messfahrten beauftragt. Teilweise war die Rauchentwicklung so stark, dass mehrere Brandmeldeanlagen teils größerer Firmen immer wieder auslösten.
Insgesamt war die Feuerwehr Hohenleuben mit 16 Kameradinnen und Kameraden über rund 48 Stunden, inklusive Nachbereitung, im Einsatz.
Die Drohneneinheit flog im gesamten Einsatz rund 16 Stunden. Dabei lieferte sie regelmäßig Livebilder für die Besprechungen der Einsatzleitung sowie der Polizei, koordinierte die Löschmaßnahmen aus der Luft und dokumentierte die Lage.
Etwa 26 Stunden unterstützte zudem die aus den Feuerwehren Wildetaube und Hohenleuben bestehende Führungsunterstützungsgruppe.
Wir möchten uns bei allen eingesetzten Einsatzkräften der Feuerwehren aus den Landkreisen Greiz, Saale-Orla-Kreis, der Stadt Gera, dem Vogtlandkreis, Saalfeld-Rudolstadt, dem THW und den weiteren Hilfsorganisationen wie den Sanitäts- und Betreuungszug aus dem Landkreis Greiz und der Stadt Gera sowie der SEG Greiz für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Bild: BW.pictures