Dienstag, 09. August 2022
Notruf: 112
Waldbrand - Wenigenauma - 25.07.2022

Waldbrand

Am 25.07.2022 wurde um 14:09 Uhr von der Einsatzstelle in Kleinwolschendorf aus eine Rauchwolke in Richtung Auma/Wiebelsdorf festgestellt. Wir starteten an der hiesigen Einsatzstelle die Drohne um eine genauere Gemarkung zu erkennen. Parallel fragte der Kreisbrandinspektor des Landkreises Greiz bei der Leitstelle in Gera an ob es hierzu eventuell Anrufer gibt. Dies konnte nach kurzer Zeit bestätigt werden. 

So machten wir uns neben den Feuerwehren Auma, Triptis, Zeulenroda, Merkendorf, Piesigitz, Wiebelsdorf und dem KBI Greiz sofort auf dem Weg. Unser neues Einsatzziel war ein Waldstück zwischen Auma und Wöhlsdorf.  

Auf Anfahrt konnte bereits aus Zeulenroda Lage auf Sicht gemeldet werden. Hier waren große Rauchwolken aus einem Waldstück zu erkennen. Als wir an dem besagten Waldstück ankamen stellte sich die Lage wie folgt dar. 

Es handelte sich um einen Brand, welcher sich rasend schnell, mitten im Wald bis zu den Baumwipfeln an einem Hang ausbreitete. Ein weiteres Feuer befand sich in einer Lichtung zwischen 2 Waldstücken. Diese Einsatzstelle fuhren sofort die Feuerwehr Triptis, sowie unsere Drohneneinheit an. Umgehend machten sich der Gruppenführer des HLF's aus Triptis und der Führer der Drohneneinheit zur Lageerkundung auf den Weg.  Schnell wurde hier festgestellt das sich zirka 30 Ziegen auf dem in Flammen stehenden Areal befanden. 

Glücklicherweise kam parallel der Besitzer vor Ort und konnte seine verängstigten Tiere retten. Parallel konnten die Kameraden aus Triptis die ersten Leitungen zur Brandbekämpfung aufbauen. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war klar das die alarmierten Feuerwehren nicht ausreichen werden. Somit wurden in Absprache mit dem Kreisbrandinspektor weitere Feuerwehren aus den Landkreisen Greiz und dem Saale-Orla-Kreis nachalarmiert. Sogar das Tanklöschfahrzeug 8000 aus Pausa, aus dem benachbarten Bundesland Sachsen, wurde hinzugezogen.

Inzwischen  konnte das Feuerwehr auf zwei große Holzpolter übergreifen. Diese standen im Vollbrand. Nur durch große Mengen Wasser, auch von Bauern aus der Umgebung, konnte das Feuer auf beiden Seiten kurz vor dem Wald gestoppt werden. Später wurden zum beräumen der Holzpolter das THW Gera, sowie weitere Feuerwehren zum Austausch, alarmiert.

Bis in die Nacht zogen sich hier die Löscharbeiten hin.

Wir möchten uns bei allen Feuerwehren, Institutionen, Bauern und ganz besonders bei der Drohneneinheit aus Gefell (Saale-Orla-Kreis) für die hervorragende Arbeit bedanken.

 

 

 

Eingesetzte Kräfte: KBI Greiz +++ Feuerwehr Weida +++ Feuerwehr Zeulenroda +++ Feuerwehr Triebes +++ Feuerwehr Steinsdorf +++ Feuerwehr Auma +++ Feuerwehr Wünschendorf +++ Feuerwehr Münchenbernsdorf +++ THW Gera +++ Polizei +++ Rettungsdienst +++ Feuerwehr Großebersdorf +++ Feuerwehr Niederpoellnitz +++ Feuerwehr Hohenleuben +++ Feuerwehr Pausa +++ Feuerwehr Ronneburg +++ KBM Zeulenroda +++ OrgL Rettungsdienst +++ Feuerwehr Wiebelsdorf +++ Feuerwehr Triptis +++ KBM Münchenbernsdorf +++ SEG Landkreis Greiz +++ Feuerwehr Reust +++ UG OEL Greiz +++ Feuerwehr Merkendorf +++ Feuerwehr Piesigitz +++ Drohneneinheit LK Greiz +++ Feuerwehr Stelzendorf +++ Feuerwehr Mittelpöllnitz +++ Feuerwehr Schmieritz +++ Feuerwehr Weltwitz +++ Feuerwehr Gefell +++ Feuerwehr Schleiz

Betten für unsere Helden von Morgen

+++ Update +++

Es ist geschafft! Das Geld für die Feldbetten ist zusammen gekommen. Nun geht es darum diese zu beschaffen.

 

Nächstenliebe, Solidarität und Fürsorge...
Gerade in diesen schweren Zeiten ist es besonders wichtig zusammen zu halten. Aus diesem Grund bitte wir um fünf Minuten Aufmerksamkeit für die wohl wichtigsten Menschen in unserer Zukunft.

Die Kameradschaft und Teamfähigkeit bei der Feuerwehr ist für das Bewältigen der Anforderungen extrem wichtig. Denn wenn man nicht gemeinsam an einem Strang zieht und sich nicht verständigt, ist es schwer, ein Feuer zu löschen oder eine Person zu retten.

Um Kameradschaft und Teamfähigkeit zu stärken, organisiert die Feuerwehr Hohenleuben jährlich ein Jugendfeuerwehr- Zeltlager.
Bei dieser 48-Stunden- Übung der Jugend kann man sein Können bei richtigen Einsätzen mit den verschiedensten Unfallszenarien unter Beweis stellen. Außerdem bekommt man einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie es dann bei den Erwachsenen in der aktiven Wehr abläuft.

Um dieses Jugendfeuerwehr-Zeltlager auch zukünftig durchführen zu können, benötigt die Freiwillige Feuerwehr Hohenleuben dringend neue Feldbetten.

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